Neupotz Am Altrhein Am Altrhein
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Geschichte
 

Über die Herkunft des Ortes und des Namens.
Entnommen aus der Broschüre der Verbandsgemeinde Jockgrim, Ortsgemeinde Neupotz

Neupotz wird erstmals im Jahre 1270 urkundlich erwähnt. Der Name kommt vom lateinischen "purteus",d.h. Pfütze, Sumpfland.
 
1522 hatten die Bischöfe zu Speyer für Rheinzabern und Jockgrim und der Probst zu Hördt für Neupotz beschlossen, einen 5,00 m breiten Damm von Jockgrim bis Neupotz zu bauen. Der Damm bewirkte aber, dass beim alljährlichen Hochwasser die Fluten die Gestade des Fischdorfes "Potz" wegrissen. Den Einwohnern wurde gestattet, mit ihrem Dorf vom Rhein wegzuziehen und es an einem sicheren Ort aufzubauen, So entstand von 1535 ab das neue Potz, das heutige Neupotz.
 
Das Dorf besaß bis 1780 nur Wiesen, Weideland und Wald. Die wenigen Äcker lagen in den Gemarkungen der Nachbarorte. Das ganze Land innerhalb des Altrheinbogens war hier prächtiger Eichenwald. Bis 1780 war Weide, Vieh, Schweinemast (Eichel) und ganz besonders der Fischfang den Dorfbewohnern einzige Nahrungsquelle. Erst später kommen Ackerbau (der Eichenwald wurde nach und nach gerodet) vermehrte Viehzucht und die Korbflechterei hinzu. Nur ein kleiner Teil der heutigen Bevölkerung lebt noch von der Landwirtschaft. Mit der Ausweisung des Baugebietes"Hardtwald" und weiteren Neubaugebieten vollzieht sich in Neupotz mehr und mehr der Wandel von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer Wohngemeinde. Als anerkannte Dorfentwicklingsgemeinde zeigt sich Neupotz bestrebt, das Verschönerungsbild des historisch gewachsenen Ortskernes nachhaltig zu verbessern.
 
Mit der Neugestaltung des Rathauses (1985), der Einrichtung des Kultur- und Freizeithauses (1996) sowie der Anlegung diverser öffentlicher Plätze sind die ersten Schritte der Dorferneuerung gelungen. Auch mehrere private Hauseigentümer konnten zur Verbesserung der Ortsgestaltung beitragen.
 
Die Ortsgemeide hat mit dem Bau einer Grillhütte einen Beitrag zur Freizeitgestaltung geleistet. Bei er Erschließung des Neubaugebietes "Hardwaldt 1. Abschnitt" wurde ein römischer Brennofen freigelegt, der durch entsprechende Sicherungsmaß- nahmen der Nachwelt erhalten bleibt. Mit der Aktion "Leben am Strom" will die Ortsgemeinde einen Beitrag für bessere Vermarktungschancen leisten. Die Sportstätten in unserer Gemeinde bieten umfangreiche Möglichkeiten für Vereine und Gruppen.
 

Für weitere Informationen sind 2 Bücher verfügbar. Das Heimatbuch von Neupotz gibt Aufschluss über die lebendige Ortsgeschichte von der Ursprungszeit bis zur Gegenwart. Die mit vielen Bilder unterlegte Chronik zeigt Neupotzer Familien für die Zeiten ab 1650 bis 1997.
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